NLP - Begriffsdefinition
N-Neurologisch
Der Mensch erschafft seine Welt, indem er sie auf seine ganz individuelle Art und Weise wahrnimmt. Daran sind
neurologische Prozesse maßgeblich beteiligt: Wir nehmen die Welt mit unseren Sinnen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) wahr (objektive Wirklichkeit). Diese Wahrnehmungen werden an unser Gehirn weitergegeben, interpretiert (subjektive Wirklichkeit) und lösen Assoziationen aus.
L-Linguistisch
Um diesen unseren Wahrnehmungen und Assoziationen Ausdruck zu geben, bedienen wir uns der Sprache (Körpersprache, Mimik, Gestik, verbale Sprache), daher der Terminus
Linguistisch im NLP. Sprache ist ein Mittel uns auszudrücken, auszutauschen und die Brücken über die Kluft unserer unterschiedlichen subjektiven Wirklichkeiten zu schlagen.
P-Programmieren
Aufgrund unserer individuellen Wahrnehmung und unseren bisherigen Lern- und Lebenserfahrungen hat jeder von uns Verhaltensweisen entwickelt, mit denen wir, manchmal bewusst, manchmal völlig automatisch, auf die Herausforderungen des Alltags reagieren. Diese ganz persönlichen Verhaltensmuster oder Prägungen werden hier mit
Programmieren benannt. Sie bestimmen unser Tun und Sein, auch wenn wir uns oftmals etwas anderes wünschen, wir etwas anders machen oder anders reagieren möchten. Unsere Muster zu erkennen und sie wahrzunehmen ermöglicht uns, sie gegebenenfalls zu verändern. Der Name NL P ist in den 70er Jahren entstanden und eng mit der Computer-Euphorie verbunden. Ich finde es heute zeitgemäßer und treffender, den Buchstaben P mit dem Begriff Prozessarbeit zu erklären.